Leiterschaft und verantwortliches Regieren – Neue Ansätze zur Gestaltung einer Welt des Friedens
3. – 5. Juli 2009 Schloss Fürstenried, München

Fast 80 Repräsentanten verschiedenster Religionsgemeinschaften und NGOs aus mehr als zehn Nationen trafen sich unter diesem Motto im Schloss Fürstenried in München zu einem gewinnbringenden Austausch über moralische Werte und Prinzipien.

Das Schloss mit seinem sehr angenehmen Ambiente tat das seine dazu zum guten Gelingen der Tagung. Die Schwestern und der Staff des Schlosses begegneten allen Beteiligten mit Herzlichkeit und sorgten bestens für einen reibungslosen Ablauf und das physische Wohl der Teilnehmer. Man konnte die gute Seminaratmosphäre des Hauses deutlich spüren.

Jeder nutzte die Gelegenheit, wenn es mal nicht regnete, in den Parkanlagen spazieren zu gehen oder auf der Terrasse seinen Pausenkaffee zu genießen.

millerTim Miller, der aus England angereist war, erläuterte mit lebendigen Powerpoint Vorträgen die grundlegenden Prinzipien der UPF. So gibt es in allen großen religiösen Traditionen die Vorstellung eines ursächlichen Wesens bzw. Gottes, zu dem der Mensch eine persönliche Beziehung haben kann. Auch machte der Vortragende deutlich, dass es ein klares Ideal des Friedens und der Harmonie gibt. Und dieser Frieden sollte in jeder Einzelperson und in jeder Familie beginnen.

Die Frage war dann natürlich, was denn die Ursache aller Konflikte ist und wie man sie bewältigen kann. Seine letzte Präsentation beschäftigte sich mit Leben und Werk des Gründers der UPF, Dr.. Sun Myung Moon. Auf alle Vorträge folgte immer ein reger Frage- und Antwortteil.

podiumWeitere Highlights des Symposiums waren das Video und die Zeugnisse über die MEPI (Friedensinitiative im Nahen Osten) der UPF und vor allem der bunte Abend am Samstag. Mit ihren Liedern und Musikstücken drückten die Teilnehmer ihr Herz aus und schufen eine Atmosphäre, die alle eventuell noch vorhandenen Barrieren zum schmelzen brachte. Christen, Muslime, Hindus und Sikhs fanden zusammen durch die vereinigende Sprache der Musik.

Am Nachmittag davor waren drei Akademiker als Gastredner eingeladen, um zum Thema ‚Interreligiöser Dialog und Friedensbildung’ zu sprechen. Dr. Wimmer, 2. Vorsitzender der Freunde Abrahams e.V., Theologe und Ägyptologe an der LMU, Gottfried Hutter, Kath. fbTheologe und Yusuf Yüzay, Islam Theologe und Imam der Fatih-Moschee in München, vermittelten Eindrücke in das, was Dialog wirklich bedeutet in unserer Gesellschaft und Welt. IhreVorträge können bei UPF-München eingesehen oder bestellt werden. Am Ende der Veranstaltung wurden wieder eine Reihe von Gästen zu Friedensbotschaftern erklärt.

Robert Bentele

 

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