Neue Ansätze für die Friedensbildung

Bericht über die erste „German Leadership Conference“ in Sachsenhausen, Frankfurt

 

Am Samstag, dem 19. April 08, fand in den Räumlichkeiten der UPF in Frankfurt-Sachsenhausen die erste „German Leadership Conference“ mit dem Thema „Neue Ansätze für die Friedensbildung“ statt. Die 45 Teilnehmer der Konferenz wurden von Claus Dubisz, Mitglied der UPF, ganz herzlich begrüßt und dann souverän durch die Veranstaltung geführt.

Monika Kunde, die Leiterin des Regionalbüros der UPF-Deutschland in Frankfurt, hieß alle Anwesenden herzlich willkommen und gab eine kurze Einführung in die Geschichte und Grundlagen der UPF.

Margaret Staudinger öffnete mit ihrem Lied „You raise my up“ die Herzen der Teilnehmer für die folgenden Präsentationen.

Nach einem kurzen Film, der die internationale UPF vor allem durch Interviews mit bekannten Persönlichkeiten vorstellte, begann der Hauptteil, in dem die Gründungsprinzipien der UPF vorgestellt wurden.

Christian Hausmann, Vorsitzender der Familienföderation e.V., sprach inspirierend und überzeugend über die Vision, wie die „Menschheit - eine Familie unter Gott“ werden könne, wenn jeder den Grundsatz „Zum Wohle Anderer leben“ umsetzen würde.

Nach der Kaffeepause befasste sich Hildegard Piepenburg, Mitglied des Familiennetzwerkes, mit dem Thema „Familie als Schule der Liebe und des Friedens“. Dabei ging sie im ersten Teil auf die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Psychologie ein, die darauf hinweisen, wie sehr in den ersten drei Lebensjahren die positive Entwicklung eines Kindes von seiner Bindung an die Mutter bzw. die Eltern abhängt. Dann sprach sie über die vier Arten der Liebe, die in einer Familie verwirklicht werden und durch die ein Mensch heranwächst zu einem kompetenten sozialen Wesen, das zum Frieden und Wohlergehen der Gesellschaft beiträgt.

Nach dem Mittagessen, das von den Teilnehmern als „kulinarischer Genuss“ gelobt wurde, fuhr Christian Hausmann mit dem Thema „Die Wurzeln von Konflikten und deren Lösung“ fort. Er machte deutlich, dass die Wurzel allen Übels in uns selbst liegt und dass durch die bewusste Lösung innerfamiliärer Konflikte der Grundstein zum Weltfrieden gelegt wird.

Der Beitrag des Religionspsychologen und ehemaligen Pfarrers Prof. Dr. Jürgen Redhardt befasste sich mit den Merkmalen, die jeder religiösen Gemeinschaft eigen sein sollten, um sie als solche anerkennen zu können.

Im abschließenden Beitrag erhellte Fritz Piepenburg, 2. Vorsitzender der UPF-Deutschland, die Tatsache, dass die großen Propheten und Religionsgründer ähnliche Stationen in ihrem Leben durchlaufen mussten, um ein dauerhaftes Fundament für die Nachfolger zu legen. Vor diesem Hintergrund beleuchteten dann Bilder und Texte Leben und Werk Rev. Dr. S. M. Moons, des Gründers der internationalen UPF. Trotz zahlreicher Rückschläge hat er sich niemals von seinem großen Ziel abbringen lassen: Eine friedliche Welt mit Gott im Zentrum zu errichten.

Die Veranstaltung hat bei vielen Teilnehmern ein bleibenden Eindruck hinterlassen. Dies zeigte sich auch darin, dass einige der Teilnehmer, die eigentlich nicht die Zeit hatten alle Vorträge anzuhören, sich nicht losreißen konnten und bis zum Schluss blieben.