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München - UN Peace Day - Friedensgebet

Themen


Das größte menschliche Gebet bittet nicht um den Sieg, sondern um Frieden.


Dag Hammarskjöld
ehem. UN-General-
sekretär
(1905 - 1961)

Veranstaltungsbericht - München

UN Internationaler Friedenstag

Anlässlich des Internationalen Tages des Friedens der Vereinten Nationen am Mittwoch, dem 21. September, veranstaltete die Universal Peace Federation -München in Zusammenarbeit mit dem Verband der islamischen Kulturzentren (VIKZ) München-Giesing in dessen Räumlichkeiten ein interreligiöses Friedensgebet.

Das Motto, das die UNO für diesen Tag ausgegeben hatte, lautete ‚Peace and Democracy' (Frieden und Demokratie), da eine demokratische Gesellschaftsordnung die beste politische Grundlage für Frieden sei.

Die interreligiöse Gruppe traf sich, um dieses Bemühen durch Gebete und Meditationen zu unterstützen, da es sicherlich keinen Frieden in der Welt geben wird ohne den Frieden unter den Religionen und ohne engagiertes lebendiges Beten.



Als alle Gäste gegen 19:00 Uhr eingetroffen waren, führte sie Imam Yusuf Yüzay zunächst durch die Fatih-Moschee (Gebetsraum) und erklärte ihre Struktur und Einrichtung; zusätzlich noch zeigte er die Besonderheiten der islamischen Art und Weise zu beten.

Danach begaben sich die Teilnehmer in den Versammlungsraum, in dem türkisch stämmige Jugendliche Tee und Gebäck servierten. Dort gab es einige Kurzreferate zum Thema des Tages. Die UPF-Seite hob hervor, dass es beim Friedensstiften weniger nur um Politik gehe, sondern primär, als Basis, um den Frieden mit Gott, den Frieden in einem selbst und in der Familie.



Siegfried Jensen von der Tongil-Gyo Vereinigungsbewegung sprach über die immense Kraft und Auswirkung des Betens und dass es nicht nur den einzelnen Beter stärke, sondern sogar den Schöpfer selbst erfülle und befreie.

Einen weiteren Hauptteil der Veranstaltung bildete dann vor allen Dingen die Präsentation verschiedener Friedensgebete. So wurde von einer jungen Teilnehmerin ein jüdisches Gebet vorgetragen, das die Hoffnung ausdrückt, dass alle Waffen bald zu Pflugscharen verschmolzen werden würden. In der Folge rezitierte ein junger Mann aus Italien Textstellen aus der Bergpredigt aus dem Matthäus-Evangelium. Imam Yüzay sang dann in Arabisch eine Sure des Koran vor, deren Bedeutung er auch in deutscher Sprache allen erklärte.

Den Abschluss bildete ein Friedensgebet des internationalen Sufi-Ordens, vorgetragen von Frau Marlene Straub, und die Ernennung des Ehepaars Siracusa di Villalta zu Friedensbotschaftern, wegen ihres interreligiösen Engagements. Alle Teilnehmer, egal welcher Religionsgemeinschaft zugehörig, waren sich einig in der Hoffnung, durch ihr Dazutun einen nachhaltigen Beitrag zu leisten für Frieden und Verständigung.



Der Abend fand bei allen Beteiligten regen Zuspruch, was man besonders daran erkennen konnte, wie interessiert sie sich austauschten und diskutierten. Man konnte erkennen, dass es bei den abrahamischen Religionen bestimmt mehr Gemeinsamkeiten als Trennendes gibt.


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Bericht von Robert Bentele (23.09.2011)


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