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Das größte menschliche Gebet bittet nicht um den Sieg, sondern um Frieden.
Dag Hammarskjöld
ehem. UN-General-
sekretär
(1905 - 1961)
Veranstaltungsbericht - Gießen
UN Internationaler Friedenstag
Am 17.09.2011 fand in den Räumen der UPF (Universal Peace Federation) in Stuttgart eine Veranstaltung zum Internationalen Friedenstag mit der Gründung des Vereins "Haus der Religion in Stuttgart" statt. Etwa 50 Personen waren der Einladung gefolgt.
Hubert Arnoldi begrüßte die Anwesenden und führte sie durch das Programm. Frau Margaret Staudinger von Frankfurt gab der Veranstaltung mit ihren wunderbar gesungenen Liedern eine festliche Note. Zu Beginn trug sie das Lied "Love Can Build a Bridge" vor.
Hubert Arnoldi ..................................................................Margaret Staudinger und Christoph Wenzel
Nach einer Einführung in die Geschichte des UN Internationalen Friedenstags und den Worten von UN-Generalsekretär Ban Ki-moon aus Anlass des Friedenstags 2011 durch Hubert Arnoldi sprach Karl-Christian Hausmann, der Bundesvorsitzende der Universal Peace Federation Deutschland, über das Thema "Die Bedeutung der Religionen für den Weltfrieden". Er wies zunächst darauf hin, dass zwei Fakten die Bemühungen der UNO um Frieden erschweren, nämlich die Zusammensetzung der UN aus den Interessenvertretern der einzelnen Länder der Welt und das fehlende Verständnis vom Menschen als einem geistigen Wesen mit dem Bezug zur Religion. Im Weiteren führte er aus, was die Religionen zum Weltfrieden beitragen können: Sie vermitteln den Menschen einen gemeinsamen übergeordneten Bezugspunkt, einen verbindlichen Wertemaßstab, die Anleitung zum "Leben für das Wohl des Anderen" und die Wertschätzung der Familie. Er beschloss seine interessanten Ausführungen mit den guten Wünschen für das Gelingen des Projekts "Haus der Religion in Stuttgart".

Karl-Christian Hausmann...............................................Samir El-Midani
Margaret Staudinger - zusammen mit Christoph Wenzel - leitete mit dem Lied "We Are the World" zum zweiten Teil des Nachmittagsprogramms über. Hubert Arnoldi, der Mitbegründer des SIRT (Stuttgarter Interreligiöser Runder Tisch) berichtete über die Geschichte des Projekts "Haus der Religion in Stuttgart". Anstoß dazu hatte ein Artikel über das "Haus der Religionen Hannover", das erste seiner Art in Deutschland, gegeben. Warum sollte nicht auch in Stuttgart eine solche Einrichtung geschaffen werden, wo dort so viele interreligiöse und interkulturelle Initiativen und Arbeitskreise zu finden sind. Es gilt, die Ziele des Ökumenischen Manifests in die Tat umzusetzen: Vertrauen zu schaffen, voneinander zu lernen und sich für die Andersgläubigen einzusetzen… Die Einheit der Religionen ist auch hier mehr als die Summe der einzelnen Teile.
Haus der Religion in Stuttgart - Gründungsmitglieder
Karl-Christian Hausmann leitete die eigentliche Gründungsveranstaltung des "Haus der Religion in Stuttgart". Die 15 Gründungsmitglieder unter den Anwesenden - mit den verschiedensten religiösen Hintergründen - wurden vorgestellt und zur Abstimmung aufgerufen. Die Satzung, die von dem "Haus der Religionen Hannover" fast unverändert übernommen worden war, wurde von diesen Gründungsmitgliedern einstimmig angenommen. In den Vorstand wurden Hubert Arnoldi (als erster Vorsitzender), Dr. Emre Tanay (als zweiter Vorsitzender) und Rosel Dauer (als Kassenwartin) gewählt. Ein jährlicher Mitgliedsbeitrag von 20 € wurde beschlossen. Nach diesen juristisch wichtigen Voraussetzungen für die Vereinsgründung baten wir Samir El Midani, den ehemaligen Vorsitzenden des islamischen Bunds in Stuttgart, die Vereinsgründung mit einem muslimischen Gebet zu beschließen.
Alle Teilnehmer....................................................................................Gespräche
Margaret Staudinger stimmte, zusammen mit Christoph Wenzel, das Lied "Let there Be Peace on Earth" an, bei dem die Anwesenden am Ende mitsingen konnten.
Diesem offiziellen Teil der Veranstaltung folgte nun das Angebot von Erfrischungen. Bei Kaffee / Tee und Kuchen konnten sich die Anwesenden untereinander austauschen. Viele anregende Gespräche fanden statt.
Etwa um 18 Uhr endete diese bemerkenswerte Veranstaltung.
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Bericht von Ute Lemme (19.09.2011)