UPF Deutschland


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UPF Düsseldorf Oktober 2011

Themen


Intelligente Feindesliebe geht davon aus, daß der Friede nur zusammen mit dem Gegner erhalten werden kann.

Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker
(1912-2007)
deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher



Veranstaltungsbericht - Düsseldorf

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“: „Du kannst die Welt verändern!“

Die UPF-Düsseldorf lud am 8.10.2011 zu ihrer jährlichen Konferenz in die Bilker Arcaden ein. Diese Konferenz stand unter dem Thema:
„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“: „Du kannst die Welt verändern!“
Ein ganz aktuelles Thema, dass sowohl von der theoretischen als auch von der praktischen Seite angegangen wurde.

Doch der Reihe nach. Zur Einstimmung spielte uns Frau Erika Kamura klassische Musik auf dem Klavier. Das war der Auftakt für die herzliche Begrüßung aller Anwesenden durch Petra Heuwind-Saidy. Sie stellte uns auch die MCs, Sergio Brina- Leiter der UPF Düsseldorf und seine Frau Anja vor, die uns recht informativ durch das Programm führten.



Danach führte uns Herr Francesco Conidi von der Universität Bonn von der philosophischen Seite an das Thema heran. Die Balance zur alltäglichen Praxis schaffte dann Bruder Matthäus Werner. Er gehört seit 1964 der „Ordensgemeinschaft der Armen-Brüder des heiligen Franziskus“ an und ist der Mitbegründer des Obdachlosenmagazins „fifty-fifty“. Über 3.000 ehemalige Wohnungslose wurden seit der Gründung durch „fifty-fifty“ wieder zu Bürgern wie „Du und ich.“Engagement von Bruder Matthäus Werner wurde bereits von den Düsseldorfer Stadtvätern gewürdigt. Bruder Matthäus erhielt 2007 den Friedenspreis der Landeshauptstadt Düsseldorf und wurde nun auch durch die UPF zum Friedensbotschafter ernannt.



Danach war es Queen Drews, Gründerin des Vereins „Düssel Buntu e.V.“, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, Kinder aus bedürftigen Familien und denen mit Migrationshintergrund bei den Hausaufgaben und der Freitzeitgestaltung zu helfen. Für Ihren unermüdlichen Einsatz wurde auch Sie als Friedensbotschafterin ausgezeichnet.



Alle Beiträge wurden immer wieder durch musikalische Darbietungen aufgelockert, so z.B. durch Takanari Wakayama, der die kabarettistische Seite bediente, aber auch auf diversen Instrumenten zu Hause ist. Er ist auch der Bassist der vierköpfigen Band A.P.R.I.L. (Kyong Gyong Yoo, Frontfrau und Sängerin, Ntima Kwala, Drums und Andy Fehlberg, Gitarrist). Eine Band, die es verstand, das Publikum sogar zu rockigen Tanzeinlagen mitzureißen.ab vor diesen jungen Musikern. Sie haben noch eine glanzvolle Karriere vor sich!Gyong Yoo und Regina Spari traten zwischendurch als Solosängerinnen auf, zeitweise begleitet durch den Gitarristen Stefan Hutzfeld. Es war also auch ein sehr abwechslungsreiches kulturelles Programm.

Den nächsten Prgrammpunkt gestaltete Herr Winfried Hoffmann, der uns von seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in verschiedenen Ländern und Kontinenten berichtete. Ein kleiner Impuls vor fast 40 Jahren, etwas für die Bedürftigen dieser Welt zu tun, führte ihn nach Haiti und Kolumbien. Heute noch ist er bemüht, regelmäßig Container mit gebrauchten PCs, Fahrrädern und Nähmaschinen zu beladen und sie dort hinzuschicken, denn „Eine Nähmaschine dort bedeutet eine Existenzgrundlage für eine ganze Familie.“, so der Friedensbotschafter.

Herr Ender Eker von „Die Religion Abrahams e.V.“ gab uns sodann einen Einblick in seine Religion, diesmal von der christlichen Seite.ßerdem hatten wir Besuch von der muslimischen Gruppe Ahmadiyya, mit der wir schon seit längerem zusammenarbeiten.

Wie zuvor erwähnt, wurden alle Vortragenden für ihre Verdienste als Friedensbotschafter ausgezeichnet. Eine Anerkennung für ihr ehrenamtliches Engagement in unserer Gesellschaft und weiterhin auch eine Ermutigung, diese Arbeit in Zukunft genauso erfolgreich fortzuführen.

Einen besonderen Programmpunkt stellte auch die Lesung aus der Autobiographie „Mein Leben für den Weltfrieden“ des UPF-Gründers Rev. Dr. Sun Myung Moon dar. Friedensbotschafterin Abirami Paramanantham las das Kapitel „Umarmen Sie die Welt“ vor, welches das Publikum sichtlich berührte.

Als letzter Vortragender stellte uns Herr Ulrich Tuente die generellen Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben als „Eine Weltfamilie unter Gott“ sehr anschaulich dar.

Die Fragen, die noch nicht in der ausgiebigen Kaffeepause geklärt werden konnten, wurden nun dem Paneel aller Vortragenden gestellt und auch im zeitlichen Rahmen der Konferenz beantwortet.



Auch die Jugendlichen haben zu der Veranstaltung beigetragen. Sowohl bei den Vorbereitungen, beim Empfang und auch der Gestaltung des Programms. So präsentierte Stephan Hutzfeld, direkt neben dem Infostand der UPF Düsseldorf, die Impressionen und Informationen über sein Freiwilliges Soziales Jahr in Ghana an einer Stellwand mit laufender Bildschirmpräsentation und beantwortete Fragen interessierter Gäste.

Die Veranstaltung wurde abgerundet durch die Abschiedsworte von den MCs Anja und Sergio Brina, die allen Gästen und Teilnehmern der Konferenz für ihr Kommen dankten, als auch dem Team für seine hervorragende Vorbereitung und Begleitung der Konferenz.

Insgesamt waren ca. 80 Anwesende im Saal der Bilker Arcaden, von denen mehr als 20 Gäste uns zum ersten Mal besuchten.

Vor allem das 5. UPF-Prinzip: „Einheit und Frieden durch Überwindung ethnischer, religiöser und nationaler Grenzen und Barrieren“ war bei dieser Veranstaltung von großer Bedeutung. Wir hoffen, dass einige Ideen oder Anregungen aufgegriffen werden, um weitere Friedensarbeit zu leisten .


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