Universal
Peace Federation Stuttgart setzt sich für Annäherung der Kulturen ein
Stuttgart, 27.03.2010
Das Anliegen der UNO, die Annäherung der Kulturen durch ein
Internationales Jahr zu fördern, inspirierte die UPF Stuttgart dazu, ihren
traditionellen internationalen Kulturnachmittag dieses Mal unter das Motto der
UNO zu stellen.
Das UPF-Team in Stuttgart – selbst international
zusammengesetzt – hatte Freunde, Bekannte und Friedensbotschafter eingeladen
und um Beiträge aus verschiedenen Kulturen gebeten. Ein Vermerk auf der
Einladung besagte, dass Geldspenden bei dieser Veranstaltung Erdbebenopfern in
Haiti zu Gute kommen sollten.
Etwa 40 Teilnehmer, Jung und Alt, aus 12 verschiedenen Nationen und fünf Erdteilen fanden sich
zu unserer Veranstaltung ein. Speisen und Getränke, Spezialitäten aus
verschiedenen Ländern, und eine kleine Ausstellung von typischen Gegenständen
und Literatur aus Irak, Japan und Korea waren vorbereitet worden.
Mit einer Erläuterung der Bedeutung und der Ziele des
Internationalen Jahres der UNO wurde
die Veranstaltung eröffnet. Der nun folgende erste Teil war hauptsächlich
Amerika gewidmet. Ein Klavierstück des amerikanischen Band-Gründers und
Komponisten Eric Bazilian, ein Tanz in farbenprächtiger peruanischer Tracht,
ein Bericht über den Forscher Alexander von Humboldt und seine Reisen in Süd-
und Mittelamerika und schließlich der Liedvortrag „I see you“ aus dem Film
Avatar fügten sich in bunter Folge an. Das Klavierstück „Für Elise“ von Ludwig
van Beethoven, vorgetragen von der jüngsten Teilnehmerin, leitete zu
Kaffeepause über.
Die Anwesenden hatten nun Gelegenheit, sich die
verschiedenen Spezialitäten z.B. aus Japan, sowie Kaffee und Kuchen, schmecken
zu lassen.
Im zweiten Teil lag der Schwerpunkt der Darbietungen auf dem
europäischen Bereich und auf dem Fernen Osten. Wir erfreuten uns an dem Vortrag
eines gefühlvoll gesungenen italienischen Liebesliedes und an drei
temperamentvoll getanzten spanischen Tänzen. Zwei deutsche Frühlingsgedichte,
das eine von Eduard Mörike (der viele Jahre in Stuttgart gelebt hatte) und das
andere von Josef von Eichendorff, schlossen sich an. Unser ältester Teilnehmer
trug aus dem Stegreif ein slowakisches und ein tschechisches Gedicht vor. Zum
Abschluss unseres kulturellen Programms sangen vier Japanerinnen in ihrer
traditionellen Tracht ein berühmtes japanisches Kirschblütenlied und bewegten
sich - mit Kirschblütenzweigen in ihren Händen – im Tanz.
Gemäß unserer UPF Tradition war nun Gelegenheit, zwei neue
Friedensbotschafterinnen zu ernennen und den offiziellen Teil der Veranstaltung
mit einem Gruppenfoto zu beenden. Wer wollte, konnte sich im Anschluss seinen
Namen in arabischer oder japanischer bzw. chinesischer Kalligraphie schreiben
lassen. Die UPF Stuttgart konnte bei dieser Veranstaltung 100 Euro als Spende
für Haiti entgegennehmen.
Ute Lemme